EU-Projekt zur automatischen Übersetzung
Ein mit 2,3 Millionen Euro bezuschusstes Forschungsprojekt namens Molto (Multi-lingual Online Translation) soll Übersetzungssoftware hervorbringen, die menschliche Übersetzer ersetzen soll. Die Software soll größtenteils unter der LGPL zur Verfügung gestellt werden.
Mehr hier bei Heise. Langfristig - so Heise - könnten damit eventuell die jährlichen Kosten von rund einer Milliarde Euro für das Übersetzen von Dokumenten in 23 Sprachen der EU verringert werden. Wir wagen mal die Prognose, dass die künstliche Intelligenz jedweder Maschine noch lange nicht ausreichen wird, um die Qualitäten eines menschlichen muttersprachlichen Übersetzers zu erreichen. Was immer fehlen wird, sind Emotionen und Empathie. Und beides halten wir für eine gute Übersetzung für unerlässlich. Selbst bei bürokratischen Dokumenten.
Würde mehr davon schon beim Verfassen des Originaltextes verwendet, würden viele Dokumente auch weniger trocken und vielleicht sogar für die Allgemeinheit verständlicher ausfallen.
Bookmark:

